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Die Geschichte von Römö - Reiseführer Historie Geschichte

Römö Geschichte
Die Geschichte von Römö
Quelle Bild: © fotolia.de

Römö ist aus geologischer Sicht betrachtet eine recht junge Insel. Ursprünglich eine Sandbank, entwickelte sich Römö während der letzten Eiszeit zu einer Insel mit Dünenketten und Marschland. Die ersten Siedler kamen im 13. Jahrhundert nach Römö, wo sie sich anfangs sehr mühsam vom Fischfang und Viehzucht ernährten, was durch das ständige Sandtreiben sehr erschwert wurde. Der ewig fliegende Sand ist für die Insel beinahe eine größere Gefahr als das Meer und lässt kaum etwas darauf gedeihen, weshalb Römö auch die "dänische Wüste" genannt wird. Gute Zeiten brachen für die Insel während des 18. und 19. Jahrhunderts an, als die Männer sich als Seefahrer oder Walfänger verdingten. Der Gipfel auf der Karriereleiter war der sogenannte Kommandeur, wie die Kapitäne der Walfänger genannt wurden. Ein besonders anschauliches "Denkmal" für diese Grönlandfahrer ist der Friedhof von Kirkeby, dessen Grabsteine in Wort und Bild vom Leben der Kapitäne erzählen. Auch die schönen, alten Häuser legen heute noch Zeugnis ab vom einstigen Reichtum und Wohlstand auf Römö während des "Goldenen Zeitalters". Ein besonders schönes Beispiel ist der sogenannte Kommandörgarden in Toftum, der eine Sammlung des dänischen Nationalmuseums beherbergt. Zur Geschichte der Insel zählen auch die Bunker, die während des Zweiten Weltkriegs von den Deutschen auf Römö errichtet wurden.

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